Sonntags-Links #25

Ein gewöhnlicher Sonntag... ;-)
Ein gewöhnlicher Sonntag... ;-)
  • Nächste Woche werden Eier gefärbt und ich werde wohl einiges von diesen Farben ausprobieren.
  • Bärlauchpaste fürs ganze Jahr.
  • Ich finde im Garten bei uns immer wieder Fliesenbruchstücke und habe vor damit solche Mosaik-Trittsteine zu machen. Da kommt wieder die Archäologin in mir durch. Ich muss einfach alles Aufsammeln, was in der Erde liegt. ;-)
  • Die häufigsten Fehler beim Kuchenbacken.
  • Sauerkrautrösti.


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Müllfreier Mittwoch- Lippenpflege

Lippenpflege ist sehr einfach müllfrei herzustellen und dazu auch noch sehr günstig. Man spart sich die ganzen Plastikstifte und Tübchen. Ich habe meine Creme nach diesem Rezept gemacht (Pfefferminz) und ihn in dieses niedliche Mini-Schraubglas gefüllt. Das war mal ein Marmeladen-Pröbchen.Wenn man überhaupt nicht auf die Stiftform verzichten möchte, gibt es wieder befüllbare Lippenstifte.

Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass ich oft Bienenwachs für die Kosmetik verwende (oder zum Beispiel bei den Käsetüchern). Das bekommt man ganz müllfrei, in dem man beim Imker in der Nähe nachfragt. Wir haben ein riesigen Block geschenkt bekommen, den ich zwar noch reinigen musste, aber das war es wert.

Sollten die Lippen mal ein Peeling brauchen, gibt es natürlich auch dafür Rezepte. Zum Beispiel dieses hier. Man kann da natürlich einfach Honig statt Ahornsirup nehmen.


Natürlich muss ich auch noch bekannt geben, wer bei meiner Verlosung gewonnen hat.

Es iiiiist.....

*trommelwirbel*

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Sonntags-Links #24

Sonnenuntergang am Donnerstag...
Sonnenuntergang am Donnerstag...
...und Sonnenfinsternis am Freitag.
...und Sonnenfinsternis am Freitag.


Ihr könnt gerne noch bei meiner Verlosung mitmachen!



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Müllfreier Mittwoch- Gesichtspflege (+Verlosung)

Schon in den 50ern wurden Wunder versprochen! ;-)
Schon in den 50ern wurden Wunder versprochen! ;-)

Zugegebenermaßen kann ich zu diesem Thema eher wenig beitragen. Da meine Haut eher empfindlich ist, beschränke ich meine Gesichtspflege auf wenige Komponenten: Seife, Gesichtswasser, Gesichtsöl und ab und zu ein Peeling. Aber auch dass macht die Müllvermeidung aus. Ich benutze nur das, was wirklich nötig ist.

Mehr Müll als Creme...
Mehr Müll als Creme...

Das Gesichtsöl habe ich mal bei einer Bloggeraktion geschenkt bekommen. Es ist sehr ergiebig. Ich benutze es schon fast 1,5 Jahre und es ist erst halb leer. Damit spart man doch schon einige Tuben Creme ein.


Dass man sich teure Cremes sparen kann, zeigte ein Test der Sendung "Vorsicht Verbraucherfalle!" (hier in der Mediathek, zu den Cremes kommen sie etwas später in der Sendung). Fazit: Man zahlt den Namen und es würde reichen wenn man sich mit Schweineschmalz eincremt. ;-)

Fürs Peeling benutze ich eine feste Peeling-"Seife" (ich nenne es mal so), dass ich nach diesem genialen Rezept selbst gemacht habe. Ich habe ganz normale Heilerde benutzt. Man streicht das Stück über die angefeuchtete Haut. Ebenfalls sehr ergiebig.

Man sieht, ich sollte mal wieder neues Gesichtswasser mixen. ;-)
Man sieht, ich sollte mal wieder neues Gesichtswasser mixen. ;-)

Mein Gesichtswasser mische ich selbst nach diesem Rezept. Ich bin absolut zufrieden damit. Ich habe auch schon mal ein Apfelessig-Gesichtswasser ausprobiert. Das Experiment ging total in die Hose. Daher ist es wichtig die Kosmetik, die man selbst mischt immer erst mal vorsichtig zu probieren.

Auch meine Wattepads mache ich selbst. Ich habe Genähte und Gehäkelte. Auch dafür gibt es einige Anleitungen (für genähten | für gehäkelte). Man wäscht sie einfach wie Handtücher.

ABER: Ich habe ein paar mehr genäht, als ich brauche und daher möchte ich ein Set mit drei genähten Pads hier verlosen! Wenn ihr sie gewinnen möchtet, könnt ihr hier einen Kommentar hinterlassen oder mir eine E-mail schreiben (oxymori[at]gmail.com). Am 25.03. werde ich den Gewinner hier bekannt geben.

Solltet ihr noch Tipps zur müllfreien Gesichtspflege haben, dürft ihr sie natürlich auch gerne los werden. ;-)


Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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Sonntags-Links #23



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Müllfreier Mittwoch- Ein paar Aktualisierungen

Ich habe noch genug Themen, über die ich schreiben will. Trotzdem wollte ich die Zeit heute nutzen um die Beiträge, die ich schon geschrieben habe zu aktualisieren. Denn es kommt immer wieder neues Wissen und neue Ideen dazu. Außerdem habe ich die Kategorie "Bei Anderen" geschaffen, unter der Artikel verlinkt sind, die Themen behandeln, mit denen ich keine Erfahrung habe.


Hier geht es zur Übersicht


Ich sammel auch immer noch Ideen. Wenn es Themen gibt, die euch interessieren würden, dürft ihr mir gerne einen Kommentar schreiben. ;-)


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Sonntags-Links #22

Uuuuups. Da habe ich doch vor lauter Sonnenschein meinen Blog vergessen. ^^' Wenns hier in nächster Zeit ein bisschen ruhiger wird, liegt das daran, das ich glücklich durch meinen Garten hüpfe. ;-)

Aber trotzdem hier noch ein paar Links:




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Müllfreier Mittwoch - im Job

Lang lang ist es her: Meine erste Grabung im Dezember 2009.
Lang lang ist es her: Meine erste Grabung im Dezember 2009.

Letzte Woche stand ich mit Anne von Re:BeLLe Upcycling in Email-Kontakt, weil wir lustigerweise beide gleichzeitig über das Thema Kaffee geschrieben hatten und sie eine Linkparty dazu gestartet hatte. Sie schrieb mir, dass das nächste Thema "Im Job" sein wird. Darauf antwortete ich:

 

" [...] Das nächste Thema wird allerdings schwierig für mich. Ich bin Archäologin, das bedeutet ich grabe den Müll von anderen wieder aus und freu mich drüber. ;) Obwohl, darüber könnte ich ja auch schreiben. ;)"

 

Die Idee wuchs in meinem Kopf und ich fragte mich, ob es doch vielleicht einen Zusammenhang zwischen meinem Studium und der Absicht Müll zu vermeiden gibt.

 

Ich habe vor kurzen meinen Abschluss gemacht und bin nun Magistra der Vor- und Frühgeschichte (= Europäische Archäologie).

Das Lustige daran ist, dass ich mich in meinem Job freue, wenn ich Müll finde. Und noch lustiger ist: ich hatte echt Probleme bei meiner Magisterarbeit, weil ich keinen "Müll" fand. Ich habe mich mit einer frühmittelalterlichen Wallanlage in Oberbayern beschäftigt und die Anlage war (in Archäologensprache) "fundleer". Das ist so ziemlich das Dümmste, was einem Archäologe passieren kann, denn dann gibt es Probleme mit der zeitlichen Einordnung.

Das ist jetzt aber kein Aufruf dazu mit Müll um sich zu werfen, damit die Archäologen in 1000 Jahren uns besser einordnen können. Es ist schon genug da. Und außerdem haben wir ja auch noch die Geschichtsschreibung! ;)

Wenn Archäologen uns aber in 1000 Jahren ausgraben wird vor allem eins übrig sein: Plastik. Und davon viel.

 Auch unsere Vorfahren haben viel Müll hinterlassen. Auf Ausgrabungen findet man vor allem Keramik, Knochen und je nach Zeitstellung Metall und Glas. Das haben die oft auch einfach ein der Landschaft liegen lassen. Aber diese Materialien haben den Vorteil, dass sie keine Giftstoffe abgeben, wenn sie da im Boden liegen. Ganz im Gegenteil zu Plastik.

Früher wurde viel mehr repariert. Das macht auch Sinn. Wenn man mehrere Wochen lang einen Kamm aus Hirschgeweih geschnitzt hat, wirft man ihn nicht weg, wenn ein Zinken ausbricht.

Und es wurde auch recycelt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches plünderten Germanen und co. die römischen Mosaike und machten (sehr hübsche) Glasperlen daraus.

 


So viel zur Theorie. Aber nun zum eigentlichen Thema: Was kann ICH tun, um im Job Müll zu vermeiden? Leider so gut wie nichts. Ich arbeite zur Zeit als Grabungshelferin und es gibt einfach gewissen Vorschriften, wie so eine Ausgrabung verläuft. Ich kann also nur das Beeinflussen, das mich direkt betrifft. Das ist meine Verpflegung und meine Bekleidung. Die Verpflegung ist besonders wichtig. Den ganzen Tag an der frischen Luft und körperlich harte Arbeit. Ich mache mir morgens einen Stapel belegte Brote und eine große Kanne Tee. Und natürlich fülle ich mir mein Wasser ab.

Als "Arbeitskleidung" trage ich einfach alte Klamotten. Wenn man sowieso auf Qualität bei Kleidung achtet, muss man sich da eigentlich nicht extra Arbeitskleidung kaufen. Zum Thema Bekleidung komme ich demnächst aber auch noch.

Unverzichtbar sind meine Arbeitshandschuhe. Da ich ziemlich kleine Hände habe, sind das Gartenhandschuhe. Da hatte ich schon beim Kauf 2012 auf Qualität geachtet. Aber jetzt, nach vier Ausgrabungen, waren sie doch durch. Erst dachte ich, es wäre nicht möglich sie zu reparieren, aber ich habe es doch geschafft Flicken auf die Fingerkuppen zu nähen und es hält wirklich gut!

Nach der Arbeit muss ich meine Klamotten waschen, denn in der Regel war ich den ganzen Tag im Schlamm unterwegs (oder im Staub). Über das Waschen habe ich ja auch schon geschrieben.


Das kann ich also, als Archäologin, zum Thema "Müllvermeidung im Job" sagen. Wenn ihr eher "normale" Jobs habt, schaut mal bei Anne vorbei, die schreibt den ganzen März zu diesem Thema und am Ende gibt es wieder eine Linkparty.


Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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PS: Noch kurz zum Verständnis: We don't do dinosaurs!

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Sonntags-Links #21

Letzten Sonntag befanden die Hühner, dass ihr Stall zu klein ist und dass sie einen Ausflug brauchen. Daher standen sie plötzlich vor unserer Tür. ^^'
Letzten Sonntag befanden die Hühner, dass ihr Stall zu klein ist und dass sie einen Ausflug brauchen. Daher standen sie plötzlich vor unserer Tür. ^^'
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Ein Jahr in meinem Garten: Februar 2015

Man könnte denken, jetzt wo ich wieder ein paar Tage in der Woche auf einer Ausgrabung arbeite und ich den ganzen Tag im Dreck wühle, hätte ich in der Freizeit keine Lust mehr, auch noch im Garten zu werkeln. Lustigerweise ist aber eher das Gegenteil der Fall. Ich habe viel Zeit zum Nachdenken beim Buddeln und so entstehen immer wieder neue Pläne, was noch im Garten fehlt. Man merkt auch deutlich, dass ich mehr Zeit habe, um mich um den Garten zu kümmern und ich genieße das sehr.

So kommt es, dass doch einiges passiert ist. Anfang Februar hat Flo mir ein Frühbeet gebaut. Einen Tag später war es komplett eingeschneit. Meine Rose auf der Terrasse habe ich abgestützt. Das erkennt man auf dem Bild aber leider nur schlecht.

Ich habe noch ein paar Zwiebeln aus dem letzten Jahr geerntet und ich habe angefangen vorzuziehen: Bohnen, Brokkoli, Paprika und Chili. Auf der Fensterbank wächst so einiges Neues. Darunter ist Schnittlauch und Flo's Venusfliegenfalle.

Draußen habe ich heute die ersten Blumen gesehen. :)

Heute habe ich den halben Tag Hecken ausgeschnitten. Im Garten ist schon seit Jahren nichts mehr richtig gemacht worden und alles war sehr zu gewuchert. Jetzt wird es aber langsam!

 

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Müllfreier Mittwoch- Haarpflege

Ich mag meine Haare sehr und sie sind mir sehr wichtig. Um so stolzer war ich, als ich letzte Woche nach 1,5 Jahren wieder beim Friseur war (ich hatte mir in dieser Zeit nur ab und zu minimal die Spitzen selbst geschnitten) und die Friseurin ganz begeistert von meinem gesunden Haar war. Besonders stolz bin ich, weil meine Haarpflege fast komplett müllfrei ist.

Wie bei der Duschseife kam ich auf die Shampooseife auch durch unsere Reenactment-Urlaube. Ich will nichts mehr anderes. So praktisch und so gut. Jeder kennt Lush nur wegen den bunten Seifen und Badebomben, aber man kann sich da auch wirklich ernsthaft beraten lassen und es gibt für jeden Haartyp eine Seife. Sie halten wirklich lange und man muss auf Reise keine Angst haben, dass Flaschen auslaufen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Shampooseife und Haarseife. Shampooseife ist festes Shampoo. Es schäumt und pflegt mehr. Mit der Haarseife kam ich nicht sehr gut zurecht. Meine Haare waren mir zu strohig danach. Ich habe gelesen, dass dagegen eine Essigspülung helfen soll. Das ist mir aber zu kompliziert.

 

Update 11.03.2015: Man kann wohl auch mit Roggenmehl die Haare waschen. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Hier gibt es einen Erfahrungsbericht.

Und hier noch ein Artikel über die Nachteile von handelsüblichen Shampoos und die Überlegung, sich einfach weniger die Haare zu waschen.

Zu diesem Thema kann ich auch Trockenshampoo empfehlen (vor allem, wenn man es mal ganz eilig hat). Hier gibt es ein Rezept zum selbst mischen.

 Wenn ich Spülung benutze, dann auch eine feste. Die benutzen ich aber nicht bei jeder Haarwäsche.


 

Ab und zu benutze ich Haaröl für die Spitzen. Das ist noch nicht müllfrei, aber sehr ergiebig. Es hält schon seit einem Jahr. Wenn es leer ist, nehme ich aber einfach Kokosöl.


Bei der Bürste bin ich schon vor langer Zeit auf Holz umgestiegen, weil ich sie sehr angenehm finde. Wenn man sie ab und zu sauber macht, halten Holzbürsten sehr lange. Den feinen Kamm brauche ich eigentlich nur zum Spitzenschneiden. Auch ihn habe ich schon ewig.

 

v.l.n.r: Kirsche, Kiefer, gekauft, Ebenholz, Kiefer, Knochen.
v.l.n.r: Kirsche, Kiefer, gekauft, Ebenholz, Kiefer, Knochen.

Ich weiß nicht, wie viel Haargummis ich in meinem Leben schon verbraucht habe. Ich werde darauf auch kaum verzichten können. Aber meine Haare sind jetzt schon so lang, dass ich sie mit einer Haarnadel hochstecken kann. Ganz ohne Gummi. Und davon bin ich so begeistert, dass ich mir gleich mal ein paar Nadeln geschnitzt habe. ;-)

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Sonntags-Links #20

Gääääääääääääähn
Gääääääääääääähn
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Färben mit Walnussschalen

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Juglans_regia_-_K%C3%B6hler%E2%80%93s_Medizinal-Pflanzen-081.jpg
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Juglans_regia_-_K%C3%B6hler%E2%80%93s_Medizinal-Pflanzen-081.jpg

Ich erwähnte ja schon am Dienstag, dass die Mütze für Flo aus selbst gefärbter Wolle gehäkelt ist. Ich habe sie mit Walnussschalen gefärbt. Das ist (theoretisch) eine der einfachsten Methoden, da man die Wolle vorher nicht beizen muss. Man nimmt dafür die grüne Schale der Walnüsse, die "Fruchtschale", die im Herbst irgendwann abfällt. Wir hatten sie gesammelt und getrocknet.


Beim Rezept habe ich mich zuerst strikt an das schon mehrfach erwähnte Buch "Handbuch der Naturfarbstoffe" gehalten.


Man benötigt die dreifache Menge Walnussschale im Vergleich zum trockenen Wollgewicht. Also für 100 gr Wolle 300 gr Schalen (getrocknet). Diese werden in 3 L Wasser 24 Stunden eingeweicht und dann zwei Wochen gekocht. Dann wird die Brühe filtriert.

In diese Brühe legt man die Wolle und erhitzt es langsam auf 45 °C. Dann dreht man die Hitzezufuhr ab und lässt es über Nacht stehen. Zum Schluss wird alles noch ein Mal für 20- 30 Minuten auf 90 °C erhitzt.

Soweit die Theorie. Das Ergebnis war ernüchternd. Zwei Tage färben und die Wolle hatte einen zarten Hautfarbton.

Nach dem ersten Zug.
Nach dem ersten Zug.

Also habe ich die Walnussschalen (die ich glücklicherweise noch nicht auf den Kompost gegeben hatte) noch mal in den Topf geworfen und es mit einer Kontaktfärbung versucht. Das bedeutet, dass die Wolle direkt mit dem Färbepflanzen in Kontakt kommt. Ist eine ziemliche Sauerei, da die Walnussschalen in der Wolle hängen. Also noch mal 12 Stunden ziehen lassen, auswaschen und...

Nach dem zweiten Zug.
Nach dem zweiten Zug.

... ein bisschen besser. Also habe ich noch einen dritten Zug gewagt.

Nach dem dritten Zug.
Nach dem dritten Zug.

Auch wenn man es wegen der Lichtverhältnisse nicht sieht, ist die Wolle dunkler. Flo war nun auch zufrieden und daher habe ich es dabei belassen. Es ist ein schöner warmer Braunton. Aber es zeigt mal wieder, dass es sich um Naturfärbung handelt und dass das Ergebnis kaum beeinflussbar ist.


Heute Nachmittag färben wir wieder. Diesmal etwas ganz ausgefallenes. Mehr dazu bald hier im Blog!

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Müllfreier Mittwoch-Kaffee

Kaffee. Ohne geht es nicht bei mir. Daher ist es auch für mich ein wichtiger Punkt in dieser Serie.

Fangen wir beim Wesentlichen an, dem Kaffee selbst.

Die üblichen Kaffeepackungen...
Die üblichen Kaffeepackungen...
...und die Papieralternative.
...und die Papieralternative.

Wir haben das große Glück einen ganz tollen Kaffeeröster im Nachbarort zu haben, der von sich aus den Kaffee in Papiertüten packt. Ich denke, wenn man sich eine Kaffeerösterei sucht und dort mit einer Dose hin geht, wäre es kein Problem. Das Schöne bei einer Kaffeerösterei natürlich auch die Qualität und die Auswahl. Ich hätte das früher nie gedacht, aber man schmeckt den Unterschied wirklich deutlich!

Das führt uns auch zum zweit-wichtigsten Aspekt: die Zubereitung.


Ich habe schon sehr lange eine Senseo Maschine. War immer am praktischsten, vor allem, wenn man morgens nur eine Tasse trinkt. Irgendwann habe ich erfahren, dass es wiederbefüllbare Pads gibt. Zuerst hatte ich welche aus Papier (die gibt es leider nicht mehr), jetzt aus Plastik. Der Vorteil ist, man kann sich die Sorte einfüllen, die man mag und den Kaffee beim Röster kaufen. Und man kann, und so machen wir das, auch frisch gemahlenen Bohnen aus der eigenen Kaffeemühle nehmen. Wenn man auf Plastik verzichten will, ist das natürlich keine gute Lösung, aber dann ist auch die komplette Senseo nichts.  Warum es sinnvoll ist, gerade im Küchenbereich auf Kunststoffe zu verzichten oder es zumindest zu reduzieren, wurde hier sehr eindrucksvoll zusammengefasst.


Seit Neustem habe ich allerdings dieses Schätzchen. Ein Canadiano Filter aus Holz und Edelstahl. Den hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht. Er wird auf eine Tasse gelegt, dann füllt man zwei Esslöffel (ca. 8 gr.) gröber gemalenen Kaffee ein und brüht ihn auf. Man benötigt keinen Papierfilter mehr. Ich hatte ihn mir nur wegen des tollen Designs gewünscht und war wirklich überrascht, wie toll der Kaffee damit schmeckt. Seitdem ich ihn habe, benutze ich die Senseo eigentlich gar nicht mehr.

Wenn wir Besuch haben und viel Kaffee brauchen, haben wir einen Porzellan-Filterhalter (vom Flohmarkt).

Mein absoluter Erzfeind sind übrigens Kaffee-Kapseln. Was für ein Müll für eine Tasse Kaffee. Nespresso will sie zwar recyceln, aber dass das nicht so richtig funktioniert ist klar (siehe hier). Ein Kilo Kaffee kostet 60 bis 80 €!

Aber das Allerschlimmste ist das hier. Da fehlen mir die Worte...  Ich habe zwar keine Kinder und weiß nicht, wie kompliziert es ist ein Fläschchen zu machen.  Aber nein... das geht gar nicht.


Update 11.03.2015: Ein Artikel vom 04.03.15 über den Erfinder der Kaffeekapseln.

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Ein Satz warme Ohren

Links im Bild: Ich und mein Stirnband (Flo noch mit alter Mütze).
Links im Bild: Ich und mein Stirnband (Flo noch mit alter Mütze).
Die neue Mütze.
Die neue Mütze.

Meine Häkelkünste werden von Woche zu Woche besser! Und so kommt es, dass ich mir ein Stirnband und Flo eine neue Mütze gehäkelt habe. 


Zuerst zum Stirnband: Ich hatte ja hier schon erwähnt,  dass ich versucht habe eins nach dieser Anleitung zu häkeln. Aber so wirklich geklappt hat es nicht. Die Wolle war viel zu dünn und ich hab es zu schmal gemacht.  Also habe ich einen zweiten Anlauf gewagt und Dochtwolle genommen,  die ich von diesen Nadelbindung - Socken übrig hatte. Und jetzt hat es geklappt. Schöne flauschig warm und so praktisch wenn man lange Haare hat und sich die Steckfrisur nicht ruinieren will. 

(Könnte ordentlicher sein. Aber wenn man es trägt, fällt es nicht auf. ;-) )
(Könnte ordentlicher sein. Aber wenn man es trägt, fällt es nicht auf. ;-) )
Der erste Versuch ^^'
Der erste Versuch ^^'

Flo hat sich eine neue Mütze in einer gedeckten Farbe gewünscht. Dochtwolle hatte ich noch, also habe ich sie mit getrockneten Walnussschalen braun gefärbt. Darüber werde ich noch ausführlicher berichten.  Gehäkelt habe ich nach dieser sehr einfachen Anleitung.  Der untere Rand ist der aller aller letzte Rest der schon oben erwähnten Wolle. Ging echt ruck-zuck!  Und sieht ordentlich aus. Ich weiß,  es ist nicht besonders schwer, aber ich bin schon ziemlich stolz. ;)

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Sonntags-Links #19

Ich will wieder ans Meer!
Ich will wieder ans Meer!
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Müllfreier Mittwoch- Unterwegs

Wer diesen Blog regelmäßig ließt, weiß, dass wir ständig irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs sind. Das ist uns sehr wichtig und wir brauchen das auch, denn es ist jedes Mal eine Pause vom Alltag. Und genau das ist der Punkt, warum es mir "Unterwegs" am schwersten fällt, darauf zu achten wenig Müll zu produzieren. Es ist ja Urlaub, da will man sich nicht einschränken und nicht so viel rumgrübeln. Dabei braucht man das gar nicht!
Am vergangenen Wochenende waren wir auf Familienbesuch an der Ostsee und diesmal waren wir gut vorbereitet


Für die lange Fahrt haben wir uns genug Wasser abgefüllt und selbst gebackenen Kuchen mitgenommen. Kurz vor dem Losfahren haben wir uns noch einen frischen Kaffee in Reisebecher gefüllt. Auf der Fahrt ist der wichtigste Tipp: Richtig Pause machen. Also nicht schnell schnell aufs Klo und dann einen Coffee-to-go und ein McD-Menü mit ins Auto nehmen, sondern sich hinsetzten, einen Kaffee aus einer richtigen Tasse trinken (ja, das geht!). Um Kaffee wird es hier im Blog übrigens bald noch ganz ausführlich gehen.

Im Hotel braucht niemand diesen abgepackten Schnickschnack. Einfach liegen lassen. Seitdem ich zum Duschen Seife und Shampooseife (dazu komme ich auch noch demnächst) benutze, reise ich mit viel weniger Gepäckt. Und auch die Zahntabletten sind sehr Platzsparend. Da brauche ich keine kleinen Probetübchen mehr. Ich nehme einfach das, was ich zu Hause auch benutze.


Beim Frühstücksbuffet wird es etwas problematischer. Das meiste ist in diesen kleinen Plastikdöschen abgepackt. Ich weiß nicht, ob es das irgendwelche Hygienevorschriften gibt, oder ob es einfach nur praktisch ist. Ist schwer beim Frühstück daran vorbei zu kommen. Bei unserem Buffet gab es allerdings auch sehr leckeren Quark und Marmelade, die man sich in Schälchen abfüllen konnte.


Kommen wir also zum Fazit: Man muss eigentlich auf nichts verzichten. Man muss nur etwas mitdenken und planen.

Dies war jetzt allerdings nur ein Hotelurlaub. Im Sommer sind wir wieder mit unserem Landy unterwegs zum Camping. Da wird es etwas schwieriger, vor allem im Ausland. Ich werde berichten!

Da wir an der Ostsee waren, möchte ich die Gelegenheit nutzen auf ein wichtiges Thema hinweisen: Die Vermüllung der Ozeane. Ich hatte davon schon länger gehört und vor allem weiß ich, wie amüsant für mich die langen Strandspaziergänge im Urlaub an der Atlantikküste als Kind waren. Was man da alles gefunden hat! Spielzeug, Schuhe, Gebisse... Aber WIE schlimm es ist, wurde mir erst in letzter Zeit klar, als ich ein paar Dokus gesehen hatte. Diese möchte ich euch besonders empfehlen:



Sie ist lang aber absolut sehenswert.



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Sonntags-Links #18

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Müllfreier Mittwoch - Milchprodukte (und Milchersatzprodukte)

Bei Milchprodukten Müll zu vermeiden ist entweder absolut einfach oder fast unmöglich. Es ist ganz vom Produkt abhängig und absolut rätselhaft, wieso das so ist.
Fangen wir mit den einfachen Produkten an. Das sind die, die in Pfandgläsern verpackt sind: Milch, Joghurt, Sahne und, wenn man weiß wo, Buttermilch. Besser geht es eigentlich nicht. Aufbrauchen und Verpackung abgeben. 
Es sei denn, man kann noch Milch beim Bauer in der guten alten Milchkanne holen. Damit bin ich aufgewachsen. Aber: So einfach ist das leider nicht mehr. Obwohl wir in einem kleinen Dorf wohnen, wo jeder jeden kennt und es auch Milchwirtschaft gibt, ist es eher kompliziert, die Milch beim Bauer zu holen.

Nun zu den Produkten, die es nur in Einwegverpackungen gibt. Das ist im Prinzip alles andere. Quark, Sauerrahm, Creme Fraîche, Frischkäse... Noch vor ein paar Monaten dachte ich, ich könnte auf all das nicht verzichten. Aber es geht ziemlich gut. Sauerrahm und Ähnliches kann man sehr gut durch fettem Joghurt ersetzen (ich habe Joghurt mit 10 % Fett im Glas entdeckt. Der ist der absolute Hammer!) oder eben durch Sahne. Ein großes Problem ist allerdings Quark. Den brauche ich für alles Mögliche in der Küche, zum Beispiel um meinen geliebten Kochkäse selbst zu machen. Ich verstehe nicht, warum man ihn nicht im Glas kaufen kann, wenn es bei Joghurt selbstverständlich ist. Dazu kommt noch, dass es sehr schwierig ist, ihn selbst zu machen, es sei denn, man hat Dickmilch, die es wiederum auch nur im Plastikbecher gibt.


Update 11.03.2015: Gute Nachrichten für den Raum Frankfurt a.M.! Der Dottenfelderhof verkauft Quark und Sauerrahm im Pfandglas. Donnerstags gibt es einen Stand am Markt an der Konsti.

Einfacher ist es wiederum bei der Butter. Man kann sie sehr leicht selbst machen und bekommt am Ende auch noch gratis Buttermilch dazu. ;-) Es ist nur ziemlich zeitaufwendig und ich muss zugeben, dass ich mehr Butter kaufe, da mein Butterverbrauch durch das Backen sehr hoch ist. Trotzdem habe ich hier eine kleine Anleitung für euch:

Alles was ihr braucht ist Sahne. Die schlagt ihr in der Küchenmaschine so lange auf bis sich Butterflocken bilden. Dann füllt ihr die Masse in ein Sachraubglas um und schüttelt es so lange, bis sich die Butter von der Buttermilch getrennt hat und sich ein Butterklumpen gebildet hat. Wenn ihr ganz sportlich seid, könnt ihr es auch von Anfang an im Schraubglas machen. ;-) Gut für die Armmuskulatur, denn man schüttelt etwa 20 Minuten, bis die Butter fertig ist.

Unten seht ihr übrigens meine tolle Ton-Butterdose

Käse ist wieder so ein schwieriger Fall. Auch an der Käsetheke kommt man um die nicht herum Frischhaltefolie. Es empfiehlt sich, zu Hause den Käse aus der Folie zu packen. Ich wickel ihn seit neuesten in meine hübschen Wachstücher ein. Die Idee stammt von hier und es funktioniert ganz toll. Der Käse hält sich viel länger.

Sojabohnen und Mandeln
Sojabohnen und Mandeln

Ich bin ein absoluter Milch-Junkie, aber ich weiß auch, dass es Menschen gibt, die keine Milch trinken. ;-) Daher möchte ich noch einen kleinen abstechen zu den Milchersatzprodukten wagen.

Pflanzenmilch lässt sich auch sehr einfach selbst herstellen. Sojamilch habe ich schon selbst gemacht, nach der Anleitung aus diesem Buch. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, wenn man, so wie ich gerne in der Küche experimentiert. Nussmilch lässt sich noch einfacher machen. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Hier findet ihr eine Anleitung.

Auch Tofu könnte man selbst machen. Ist aber viel zu aufwändig. Das Rezept gäbe es im oben genannten Buch. Es gibt aber auch Tofu im Glas, den ich selbst kaufe. Außerdem kann man in machen Asialäden Tofu "lose" kaufen. Der schwimmt dort in Wannen und wird einem dann in eine Plastiktüte gepackt. Vielleicht könnte man dort auch mit einer eigenen Dose hingehen.

Ich bin mir sicher, dass ich noch etwas vergessen habe. Wenn mir noch etwas einfällt, werde ich es hier ergänzen.


Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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Sonntags-Links #17

Sooooo viel Schnee heute!
Sooooo viel Schnee heute!


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Ein Jahr in meinem Garten: Januar 2015

Ich dachte eigentlich, ich hätte im Januar hier gar nichts zum Schreiben, aber es hat sich doch einiges getan.

Wie ihr seht, haben wir dieses Jahr viel Schnee. Ich wohne hier schon seit fast acht Jahren, aber so oft hat es in einem Winter noch nicht geschneit. Trotzdem trauen sich schon die ersten Schneeglöckchen ans Licht.
Die Hühner sind zwar sehr irritiert vom Schnee, legen dafür aber wieder gut. Ich muss endlich keiner Eier mehr kaufen.
Mir war bei dem Ganzen grau-weiß nach etwas Farbe und daher habe ich ein paar Pflastersteine mit Sprühfarbe lackiert, die ich im Keller gefunden habe. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich drüber laufe. ;-)
Drinnen habe ich mich um meine Zimmerpflanzen gekümmert. Langsam läuft das auch ganz gut. Zum Geburtstag habe ich noch eine Orchidee bekommen. Ich hoffe sie überlebt. ^^'

Und zu guter Letzt kam mein Saatgut von Dreschflegel an. Darunter war auch Meerrettich. Was ich nicht wusste: Er wurde in Form von Wurzelableger geliefert. Die mussten sofort eingepflanzt werden. Ich hoffe er schafft es!

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Müllfreier Mittwoch- Einkaufen Teil 1: Jute statt Plastik!

Heute nur ein kurzer Beitrag, dafür aber umso wirksamer: Es geht um Plastiktüten. Es ist zur Zeit oft ein Thema im Fernsehen und Radio, aber ich denke es schadet nicht, auch noch mal darauf aufmerksam zu machen.

Denn Plastiktüten sind ein echtes Umweltproblem.


Bild: Tinvo / photocase.de

Falsch entsorgt fliegen sie durch die Gegend und landen in der Natur. Mehr dazu hier. Dabei ist es so einfach! Man packt sich einfach eine oder zwei Stofftüten in die Handtasche oder Rucksack und sag an der Kasse, dass man keine Tüte braucht.


Man kann auch wunderbar am Markt Salat einkaufen gehen und sich damit die Einwegtüten sparen. So habe ich das heute gemacht.

Klar gibt es dann die Momente, in denen man gar keine Tasche dabei hat. Hier scheint es schwierig zu sagen, ob nun die Umweltbilanz von Papiertüten besser sind als von Plastiktüten. Wenn ich allerdings an die ganzen gruseligen Dinge im Plastik denke, würde ich doch eher Papier wählen.

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Mein Drachenschwanz

Wer mir auf Twitter folgt, weiß schon, dass ich mich um Weihnachten herum an ein etwas größeres Häkelprojekt getraut habe. Schon länger habe ich diese faszinierenden Halstücher bewundert und bin immer davon ausgegangen, dass man Sie nur stricken kann. In meinen Sonntags-Links hatte ich ja dann eine Häkelanleitung verlinkt, dachte aber, dass ich so etwas nie hinbekomme.

Dann kehrte aber bei uns vorweihnachtliche Ruhe ein (ja, so etwas gibt es) und ich beschäftigte mich noch ein mal genauer damit. Vor allem brachte ich mir noch ein mal ganz genau die Häkelgrundlagen mit Hilfe dieser Seite bei.

Außerdem suchte ich mir eine verständliche Anleitung. Und siehe da! So schwer ist es gar nicht, wenn man das Grundprinzip verstanden hatte.

Meine überschwängliche Freude teilte ich der Welt auf Twitter mit:

Ich muss allerdings sagen, dass ich das Tuch komplett aus festen Maschen gehäkelt habe. Stäbchen klappen bei mir irgendwie nicht.

Die Wolle ist etwas kratzig, da es einfache Supermarkt-Sockenwolle ist. Ich habe es mit diesem Trick etwas weicher bekommen. Vielleicht versuche ich es noch ein zweites mal.  Ansonsten trägt sich der Drachenschwanz sehr angenehm und hält sehr warm.

Dieser Artikel wurde beim Creadienstag verlinkt.


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Sonntags-Links #16

Obwohl es in letzter Zeit viel geschneit hat, finden unsere Hühner Schnee immer noch gruselig. ^^
Obwohl es in letzter Zeit viel geschneit hat, finden unsere Hühner Schnee immer noch gruselig. ^^

Uuuups. Da habe ich gestern wohl etwas vergessen. ;-) Aber zu meiner Entschuldigung: Diese Woche war bei mir so viel los, wie schon lange nicht mehr.

Deshalb reiche ich meine Links heute nach.



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Müllfreier Mittwoch -Duschen und Baden

Der übliche Dusch-Müll...
Der übliche Dusch-Müll...
...und die Alternative.
...und die Alternative.

Müllfrei oder zumindest müllreduziert duschen ist absolut einfach. Die Lösung ist: Seife! Man kann sie in Papp-, Papierverpackung oder sogar komplett ohne Verpackung kaufen und ein Stück hält viel länger als eine Flasche Duschgel. Seifen gibt es in allen erdenklichen Variationen und Düften. Ich habe schon länger auf Seife umgestellt und das liegt mal wieder am Reenactment. Wenn wir unseren "Mittelalterurlaub" machen, müssen wir uns ja auch waschen. ;) Irgendwann dachte ich mir "Warum die Seife nur im Urlaub nutzen?". Es funktioniert gut und ich merke keinen Unterschied zum Duschgel.

Unsere Badewanne im Mittelalterurlaub.
Unsere Badewanne im Mittelalterurlaub.

Etwas, dass man wirklich nicht mehr im Laden kaufen muss, ist Peeling. Oft ist Mikroplastik enthalten und außerdem kann man es so einfach selbst machen.

Über Mikroplastik hatte ist ja schon kurz beim Thema Zähneputzen geschrieben. Eigentlich zu Unrecht. Laut BUND wird in keiner deutschen Zahncreme mehr Mikroplastik verwendet. Dafür aber in Peelings. Eine genaue Liste mit allen Produkten findet ihr hier. Wenn ihr noch mehr über Mikroplastik erfahren wollt, kann ich euch diesen Artikel ans Herz legen.

Honig-Salz-Peeling
Honig-Salz-Peeling

Wie leicht es ist, Peeling selbst zu mischen, möchte ich euch mit einer Linksammlung zeigen. Das ist nur ein kleiner Teil meiner gespeicherten Links zu diesem Thema.


Sollte hier nichts für euren Geschmack dabei gewesen sein, googelt einfach mal. Es gibt noch tausend weitere Rezepte.

Auch beim Thema Baden gibt es zwei Möglichkeiten: Müllfrei kaufen oder selbst mischen.

Wenn man gerne Badeschaum benutzt, sollte man auf Glasflaschen umsteigen. Über die Probleme bei Plastikflaschen habe ich ja schon beim letzten Mal geschrieben. Die haben dann zwar noch einen Kunststoffdeckel, aber je weniger je besser!

Außerdem kann man Badebomben benutzen. Die oben habe ich geschenkt bekommen, aber man kann sie beispielsweise bei Lush kaufen.

Oder...

Man macht sie selbst. Darüber hatte ich schon mal geschrieben. Es ist ein bisschen Arbeit, aber es lohnt sich!

Aber es gibt noch ganz andere Möglichkeiten und daher gibt es auch hier eine Linksammlung. Das Beste am Selbermachen finde ich immer, dass man sich sein Badezusatz oder Peeling ganz nach Stimmung und Geschmack mischen kann.

 

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Sonntags-Links #15

Sonnenuntergang gestern (ja, mein Fenster ist so schmutzig ;) ).
Sonnenuntergang gestern (ja, mein Fenster ist so schmutzig ;) ).

Ist eine wilde Mischung heute, ich weiß! ;-)



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Müllfreier Mittwoch- Getränke (Teil 1)

Eigentlich wollte ich das Thema "Getränke" mit einem Beitrag abhandeln, allerdings habe ich schnell gemerkt, dass es zu viel werden würde. Daher fange ich mit dem Wichtigsten an: Wasser.

Zwei Liter am Tag sollte man trinken. Am besten Wasser. Da erzähle ich sicherlich nichts Neues. Wieviel Müll dabei entsteht, ist schon erschreckend. Laut einem Artikel von Utopia werden in den USA "pro Sekunde 1500 Plastikflaschen(!) verbraucht. 80 Prozent dieser Flaschen werden nicht recycelt. In Deutschland sieht die Situation ähnlich dramatisch aus. 800 Millionen PET-Flaschen (1,5 l, 1 l und 0,5 l) sind pro Jahr in Deutschland im Umlauf. Weniger als 1/3 des deutschen Mineralwassers wird noch in Glasflaschen verkauft (60 Prozent wird in Plastikflaschen verkauft)."

 


lesen Sie weiter: http://www.utopia.de/magazin/leitungswasser-statt-plastikflaschen-gesundheit-preis-verlosung-design-trinkflasche-gewinnen

Bild: soliver / Photocase

Dabei ist das Problem nicht nur, dass diese Flaschen dann in der Landschaft herumliegen, sondern auch, dass durch die Lagerung des Wassers in einer Plastikflasche "hormonell wirksame Substanzen" in das Wasser übergehen können (das gilt natürlich auch für andere Getränke). Das belegt beispielsweise eine Studie meiner Universität, der Uni Frankfurt. Wer sich dafür interessiert, die Studie gibt es hier. Was diese hormonell wirksame Substanzen anrichten, erzählt am eindrucksvollsten der Film Plastik Planet. Ein erschreckender Punkt ist dabei die Unfruchtbarkeit bei Männern.

 

Die Lösung für dieses Problem ist einfach: Keine Plastikflaschen mehr benutzen. Lieber auf Glasflaschen umsteigen oder, noch einfacher, Leitungswasser trinken. Ich zitiere noch ein Mal Utopia: "Während Leitungswasser an vielen Orten der Welt keine Trinkwasserqualität hat, gilt Leitungswasser in Deutschland als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreibt weniger Grenzwerte vor als die Trinkwasserverordnung. So darf z. B. Leitungswasser nur 10 µg/ Liter Arsen enthalten, Mineralwasser bis zu 50 µg/ Liter."

Ich mache das schon lange, denn unser Leitungswasser schmeckt wirklich gut. Anfangs hatten wir noch einen Wassersprudler, weil früher immer nur Wasser mit viel Kohlensäure mochte, aber inzwischen habe ich mich umgewöhnt.

Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass Leitungswasser ganz unterschiedlich schmeckt. Vor ein paar Wochen in München musste ich feststellen, dass dort das Wasser nicht so toll war. Außerdem sollte man wohl aufpassen, wenn man in einer Altbauwohnung wohnt, in der noch Blei- oder Zinkrohre verbaut sind. Näheres dazu gibt es auch im Utopia-Artikel.

Ganz oben auf dem Bild seht ihr meine Flaschen, die ich benutze, wenn ich unterwegs bin. Die Sigg-Flasche habe ich 2010 in Schweden gekauft. Leider ist bei den Sigg-Flaschen der Deckel ein Schwachpunkt. Das Gewinde leiert aus. Ich habe schon ein Mal einen Verschluss nachgekauft, der ist aber auch schon wieder ausgeleiert. Daher bin ich seit ein paar Wochen auf eine ganz andere Flasche umgestiegen. Sie ist von Klean Kanteen und komplett aus Edelstahl. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Und ich mag die Farbe. Es kann so schick sein, Müll zu vermeiden! ;-)



Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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Sonntags-Links #14


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Radegunde

Das ist die Geschichte einer kleinen schwarzen Katze, die sich ganz heimlich in unsere Wohnung geschnurrt hat. Das ist die Geschichte von Radegunde.

Hätte man mir vor zwei Jahren gesagt, dass ich einer Katze Asyl gewähre, hätte ich das vermutlich nicht geglaubt. Die Geschichte begann nämlich so gar nicht katzenfreundlich aus meiner Sicht.

Als wir im Februar 2012 in unsere neue Wohnung zogen, hatten wir ein Problem. Und zwar unsere Vormieterin. Man kann sie getrost mit der verrückten Katzenlady aus den Simpsons vergleichen. Sie hat nämlich streunende Katzen auf der Terrasse gefüttert. Auch das wäre noch nicht unser Problem, wenn sie nicht weiterhin gekommen wäre und Katzenfutter auf der Terrasse verteil hätte, weil "die armen Katzen bei dieser Kälte doch nichts finden". Es ist ein wenig verstörend, wenn man im Schlafzimmer ist und plötzlich jemand vor dem Fenster herumläuft. Wer weiß, wie abgelegen wir wohnen, versteht das sicherlich.

Irgendwann konnten wir der guten Frau erklären, dass sie doch bitte nicht mehr unser Grundstück betritt. Es wirkte und die Katzen suchten sich langsam, nach und nach einen anderen Ort zum Rumgammeln.

Nur eine Katze blieb hartnäckig. Sie schlich immer auf unserer Terrasse rum. Am Anfang versuchte ich sie noch zu verscheuchen. Irgendwann ließ ich sie dann einfach streunern.

2013 waren wir dann dazu verdammt den Sommer auf der Terrasse zu verbringen, weil Flo eine Knie-OP hatte. Die kleine Katze guckte uns dabei aus sicherer Entfernung zu. Irgendwann entschieden wir uns dazu, ihr einen Namen zu geben. Ich kam gerade von der Uni aus einem Seminar über die Königinnen der Merowinger. Daher nannten wir sie Radegunde.

Irgendwann wurde mein Herz weich und ich beschloss sie zu füttern (unter kontrollierten Bedingungen. Es sollte nicht so Enden, wie bei unserer Vormieterin). Und plötzlich ließ sie sich von uns streicheln. Da war es um mich geschehen.

Als nächstes entschied ich, dass sie ein Bettchen braucht, also baute ich ihr eins. Eigentlich liegt sie aber lieber auf unseren Campingstühlen.

Dann wurde Winter und dieses Mal war es Flo der meinte, es wäre doch eigentlich ganz nett, wenn die Katze vor dem Kamin liegen könnte. Also ließen wir sie rein, was ihr sichtlich gefiel. Allerdings mag sie die Couch doch eindeutig lieber... ;)

Und so schlich sich Radegunde (oder wahlweise "Radi", "Kitty", "Mietzchen", "Monster" oder einfach "die Katze") in unser Leben mit dem Ergebnis, dass sie eigentlich immer in unserer Wohnung ist, wenn wir zu Hause sind. Manchmal sogar übernacht (es sei denn sie kommt maunzend um 3 Uhr ins Schlafzimmer, dann fliegt sie raus ^^'). Natürlich haben wir uns auch um sie gekümmert, z.B. entwurmt. Im Gegenzug dürfen wir sie uneingeschränkt knuddeln. Aber nur wir und ganz wenige andere nach einer Eingewöhnungszeit. Sie ist extrem scheu und rennt bei fremden Menschen sofort weg.

Sie ist irgendwie auch zu meinem Lieblingsfotomotiv geworden. ^^'

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Müllfreier Mittwoch: Waschen

Mit dem Thema müllfrei Wäsche waschen beschäftige ich mich schon länger. Dementsprechend bin ich auf diesem Gebiet schon sehr weit fortgeschritten.

Es ist allerdings auch sehr einfach umweltbewusst zu waschen und das Beste ist, man spart auch noch Geld!


Früher habe ich immer das volle Programm durchgezogen. Flüssigwaschmittel und Weichspüler. Als Erstes habe ich auf Letzteres verzichtet. Dann habe ich irgendwann begonnen auf Waschnüsse umzusteigen. Die Packung die ich mir damals im Bioladen gekauft habe, ist immer noch nicht leer.

Man packt einfach fünf halbe Nüsse in ein Säckchen mit zur Wäsche. Man kann sie drei Mal benutzen. Funktioniert super! Wenn man allerdings auf blumig duftende Wäsche steht, muss man sich vermutlich umgewöhnen. Denn: Die Wäsche riecht nach dem Waschen einfach nach nichts. Ganz neutral. Aber so sollte es doch eigentlich sein, oder? Für mich haben die Waschnüsse noch einen Vorteil. Ich vertrage sie. Das war bei Waschmittel nicht immer der Fall. Für zu Hause hatte ich eins, bei dem ich wusste, dass meine Haut nicht anfängt zu jucken, aber wenn ich beispielsweise einen Monat mit anderen Leuten zusammen auf Ausgrabung war und wir gemeinsam irgendein billig Waschpulver benutzt haben, habe ich Ausschlag auf den Unterarmen bekommen.

Nun kann man sich auch über Waschnüsse streiten. Sie kommen aus Indien, sind daher nicht wirklich klimaneutral und wer dafür ausgebeutet wird, will ich gar nicht wissen. Aber in Moment sind sie eine gute Lösung für mich. Aber das bringt mich zu meinem zweiten "alternativen" Waschmittel: Rosskastanien.

Davon hatte ich schon 2013 bei leben-ohne-plastik gelesen, hatte es dann aber vergessen, weil gerade keine Kastanien-Saison war. Jetzt im Herbst ist es mir wieder eingefallen und hab es ausprobiert. Es funktioniert so gut, dass ich mich ärgere nicht noch mehr Kastanien gesammelt zu haben.

Um "Flüssigwaschmittel" zu machen, viertel ich die Kastanien zuerst. Man sollte etwa fünf Kastanien pro Waschgang nehmen. Je trockener sie sind, um so schwieriger ist das leider. Es hat sich herausgestellt, dass Flo's selbst gebautes "Inuitmesser" am besten dazu geeignet ist. ^^'

Dann übergieße ich die Kastanien entweder mit heißem Wasser oder stelle sie, mit kaltem Wasser, auf unseren Ofen und lasse sie ziehen. Am besten für 3-4 Stunden, aber nicht länger als zwölf, denn dann fangen wie wohl an zu gären.

Wenn die Kastanien gut durchgezogen sind, wird das Wasser ganz milchig und wenn man das Glas schüttelt, fängt es an zu schäumen.

Zum Waschen gießt man die Flüssigkeit durch ein Sieb in das Waschmittelfach. Die Wäsche riecht danach genau so neutral wie bei den Waschnüssen.


Wenn man etwas duftigere Wäsche haben möchte, kann man sich so eine Art Weichspüler selbst mischen, in dem man Essig mit dem ätherischen Öl der Wahl mischt. Außerdem soll der Essig eine desinfizierende Wirkung haben. (Leider finde ich den Link zum entsprechenden Artikel nicht mehr.)

Ich gebe immer etwa eine viertel Tasse Essig, meist mit Rosmarinöl in das Weichspülerfach. Der Vorteil ist, dass man sich jedes Mal, je nach Stimmung entscheiden kann, wie die Wäsche duften soll. ;)

Auch meine Tube mit Reisewaschmittel habe ich im letzten Urlaub ersetzt: Durch ein Stück Waschseife.

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