Flohmarktfunde

Ich habe schon länger keine Flohmarktfunde mehr gezeigt! Jetzt geht die Flohmarktsaison wieder los und ich war schon erfolgreich:

  • Ein Topf, um draußen über Feuer zu kochen.
  • Ein Edelstahlmessbecher.
  • Ein ganzer, unangebrochener Beutel Waschnüsse.
  • Ein Pulli.
  • Eine Tischdecke für die Terrasse.
  • Ein Tee-Ei.
  • Ein Set mit vier Schüsseln mit tollem Motiv.
  • Eine Tomatenpflanze, die angeblich gelbe Wildtomaten trägt.

Kosten insgesamt: 11,50 €. Flohmärkte sind toll! :-)



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Müllfreier Mittwoch- Backen

Ich backe für mein Leben gerne, egal ob süß oder herzhaft, und inzwischen bin ich (glaube ich) ziemlich gut darin. ;-) Wenn beim backen aber auch noch die Müllvermeidung hinzukommt, wird es ein bisschen schwieriger. Und weil ich gestern einen Backtag eingelegt habe, wollte ich heute darüber schreiben.

Fangen wir beim Brot an. Das ist leichter. Für gutes Brot braucht man Mehl, Wasser, Hefe und Sauerteig. Wenn man das Mehl (und das Getreide), so wie ich, in Großpackungen kauft und den Sauerteig selbst ansetzt, bleibt eigentlich nur noch das kleine Papierchen der Hefepackung übrig. Für ein Brot braucht man gewöhnlich nicht mal einen ganzen Würfel Hefe.

Zu Weihnachten habe ich dieses super tolle Brotbackbuch geschenkt bekommen und backe seit dem fast jede Woche ein Brot. Gutes Brot braucht Planung und Zeit. Das habe ich jetzt gelernt und wundere mich gar nicht, dass diese ganzen "No-Knead-Brote" u.ä. nicht schmecken. Wenn man so häufig bäckt, lohnt es sich wirklich einen eigenen Sauerteig anzusetzen. Das ist gar nicht schwer! Im Brotbackbuch wird das alles ganz ausführlich erklärt. Übrigens: Der Autor ist ein backender Geologe. Das finde ich als backende Archäologin sehr sympathisch. ;-)

Das ist das Brot von heute. Ein Kartoffelbrot!

Bei Kuchen und Torten wird es etwas schwieriger. Vor allem, wenn Kuvertüre im Spiel ist. Hab ich bis jetzt noch nicht ohne Plastikverpackung gefunden. Auch Nüsse gibt es nur in Plastik, es sei denn, man kauft sie lose und malt sie selbst. Ich bin dazu übergegangen, Zutaten, die ich häufiger Brauch in Großpackungen zu kaufen. Z.B. Mandelblättchen oder Kokosflocken. Da spart man zumindest ein bisschen Verpackung ein.

Ich dachte mir, ich zeige an dieser Stelle mal, wie ich beim backen Müll spare, anhand eines Rezeptes, dass ich gestern morgen entdeckt habe und sofort ausprobieren wollte.

Es geht um diesen Rahmkuchen.

Mehl kaufe ich, wie gesagt, in Großpackungen. Meist 5 oder 10 Kg. Zucker ist glücklicherweise in Papier abgepackt, lässt sich aber auch sehr gut durch Honig ersetzten. Milch kaufe ich in Pfandflaschen (wie ich hier schrieb). Eier sind bei mir ja sowieso 100% verpackungsfrei. ^^ Aber ich weiß, dass man auf Märkten und auch in manchen Bioläden seinen eigene Eierschachtel zum Auffüllen mitbringen kann. Bei der Butter siegt immer noch die Faulheit. Aber auch die kann man selbst machen. Das werde ich auch demnächst wieder tun. (Einen sehr guten Gedanke zu Perfektionismus bei der Müllvermeidung hat Maria vor etwa einem Monat niedergeschrieben. Ich sehe das genauso.)


 

Beim Thema Créme Fraîche habe ich einen entscheidenden Fortschritt gemacht! Ich mache sie selbst. Letztens kam ich auf die Idee, einfach mal Sahne mit Joghurtkulturen im Joghurtgerät anzusetzen und es hat funktioniert! Leckere Créme Fraîche, ganz ohne Plastikbecher!

Zu guter Letzt: Zitrone. Die muss wirklich niemand mehr verpackt kaufen, da es sie in jedem guten Supermarkt lose gibt.

Bei diesem Rezept fällt bei mir also das Butterpapier und das Hefepapier an, wobei ich beides auch noch für das Brot gebraucht habe.

Und so sieht der Kuchen aus, wenn er fertig ist! (Neeeein, ich würde nie auf die Idee kommen euch den Mund wässrig zu machen. ^^)

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Happy "Birthday" Frodo!

Heute vor einem Jahr haben wir unseren Defender alias Frodo beim Händler abgeholt. Die Entscheidung für dieses Auto habe ich keine Sekunde bereut. Jedes Mal wenn ich ihn fahre, sei es im Urlaub oder nur zum Einkaufen, habe ich ein fettes Grinsen im Gesicht. Den Winter, vor dem ich schon ein wenig Bammel hatte, haben wir ohne das kleinste Problem überstanden. Man kann sich auf dieses Auto absolut verlassen. Mein alter Seat war da nicht so zuverlässig.


Das letzte Update gab es im August. Was hat sich seit dem getan?

  • Die Standheizung ist eingebaut und funktioniert sehr gut.
  • Innen haben wir ein Gepäcknetz unter dem Dach.
  • Die Scheinwerferverkleidung hab ich neu lackiert.
  • Neue Felgen und Reifen.
  • Schraubereien am Türöffner hinten. Der ging manchmal nicht mehr auf. Jetzt geht er wieder.

Im Moment warte ich noch auf ein Päckchen mit neuen Lautsprecherboxen und einer neuen Antenne.

Bis zur Allradmesse in Bad Kissingen Anfang Juni muss das Auto glänzen. ;-) Da wollen wir nämlich auf der Camp-Area aufschlagen. Und Ende Juni geht es nach Schweden. Generalprobe für Island. ;-)


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Müllfreier Mittwoch - Reparieren statt Wegwerfen

Wir leben eindeutig in einer Wegwerfgesellschaft. Es macht sich heute kaum noch jemand die Mühe etwas zu reparieren. Warum auch? Wenn man ein T-Shirt für 3 € kaufen kann, warum sollte ich man sich eine halbe Stunde hinsetzen, um es zu reparieren? Dabei ist es so nachhaltig und man kann fast alles reparieren oder reparieren lassen!

Meine Klamotten repariere ich regelmäßig, wie hier zum Beispiel meine absolute Lieblingshose. Oder meine Arbeitshandschuhe.

Bei unserem Holzkorb brach schon nach einem halben Jahr der Griff ab. Also hat Flo ihn durch einen stabilen Gurt ersetzt.

Und am Wochenende fand ich dieses "alte" Frühbeet hinter dem Hühnerstall. Allerdings fehlten Teile. Aber auch das war kein Problem.

Dann wären da noch die Dinge, die wir nicht selbst reparieren können. Aber dafür gibt es ja Experten. Flo hat sich letztens beim Schuster Schuhe neu besohlen lassen und ich habe mir schon vor längerer Zeit neue Sohlen auf meine Kletterschuhe ziehen lassen.

Sehr zu empfehlen sind auch Repaircafés, bei denen man, zusammen mit Experten, alles Mögliche reparieren kann. Wo und wann sie stattfinden, kann man hier nachlesen.


Noch mehr Tipps zum Thema gibt es bei Maria, bei der ich diesen Artikel auch verlinke.


Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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MeMadeMittwoch - Kletterhose Nr. 2

Seit etwa einem Monat gibt es in Aschaffenburg eine ganz tolle Kletterhalle. Darauf haben wir jetzt schon länger gewartet.  Da wir uns gleich eine Jahreskarte gegönnt haben, gehen wir mindestens zwei Mal in der Woche klettern.  Da musste eine neue Kletterhose her. Am besten mit viel Bewegungsfreiheit und ohne große Taschen. Der Schnitt ist von Burda (Nr. 7230). Damit hatte ich mir auch eine Yogahose genäht.  Der Schnitt ist sehr einfach und die Hose war ruck-zuck genäht.  Den Kletter-Härtetest hat die mit Bravour bestanden.

Und auch zum heutigen Thema des MeMadeMittwochs "Frühlingserwachen" passt die Hose sehr gut. Denn ich habe wirklich das Gefühl, dass meine Muskeln aus einem seeehr langen Winterschlaf erwachen. ;-)

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Ein Jahr in meinem Garten- März 2015

Alles blüht und es wird langsam wieder schön im Garten. Es hat sich gelohnt, dass ich immer wieder Blumenzwiebeln eingebuddelt hab!


Ansonsten hat sich auch viel getan. Der Salat und der Brokkoli im Frühbeet wächst fleißig, die dicken Bohnen sitzen schon im großen Beet und der Bärlauch wächst sowieso, ohne dass ich irgendetwas tun muss. Nur die Radieschen machen mir etwas sorgen. Irgendetwas nagt daran. Schnecken können es nicht sein, denn der Salat ist absolut unangeknabbert.

Auf der Fensterbank wachsen immer noch Tomaten, Paprika und Chili. Das dauert noch, bis die raus dürfen.

Ich habe lange überlegt, was ich als Pflanzschildchen nehme, da ich ansonsten dieses Jahr mit dem ganzen Gemüse durcheinader komme. Beim Aufräumen im Garten fand ich immer wieder Bruchstücke von Tontöpfen. Die habe ich kurzerhand mit Edding beschriftet. Sieht echt toll aus.

Neuerdings haben wir auch noch eine Baustelle. Wir haben endlich unsere Terrasse in Angriff genommen. Die hatte es dringen nötig. Nach dem der Fliesenleger ein Angebot gemacht hat, haben wir die alten Fliesen weg geschlagen. Vor allem mein Schwiegervater war voll bei der Sache und zeitweise herrschte ein großes Chaos. ^^' Nach Ostern kommen dann die neuen Fliesen drauf. Ich freue mich sehr!

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Müllfreier Mittwoch- Frühjahrsputz Teil 1

Die letzten Reste...
Die letzten Reste...

Nein, kein Aprilscherz. Heute geht es ums Putzen. Ein schwieriges Thema bei mir. Ich hasse es, wenn es schmutzig und unordentlich in der Wohnung ist, aber ich habe meistens doch dann irgendetwas Wichtigeres zu tun. Kreatives Chaos halt. ;-) Ich versuche alles zumindest oberflächlich sauber zu halten. Am Samstag und gestern (dank Sturm) hatte ich dann doch mal Zeit etwas Ordnung zu schaffen.

Angefangen habe ich im Wohnzimmer. Für die Oberflächen habe ich diese wiederverwendbaren Feuchttücher ausprobiert (nicht mit alten Socken sondern mit Stoffresten ;-) ). Klappt Prima! Etwas länger benutze ich schon meinen selbst genähten Swiffer. Nach dem meine Swiffertücher leer waren, dachte ich mir, dass das doch auch anders gehen muss und habe aus Mikrofaserstoff einen waschbaren Bezug genäht.

Die Fenster und Gardinen hatten es auch wirklich nötig. Für die Fenster und alle glatten Oberflächen benutze ich einen selbst gemischten Reiniger aus Spüli, Essig und Wasser. Ein genaues Rezept kann ich nicht schreiben. Ich mache, dass immer so nach Gefühl. ;-) Da wir viele große Fenster haben, habe ich mir mal diesen Abzieher gekauft. Das macht das Fensterputzen wirklich um einige leichter. Die Gardinen wurden auch gewaschen. Wie ich das mache, habe ich ja schon hier geschrieben.

Vorher...
Vorher...
...und nachher. Sieht man einen Unterschied? ^^' (Finde die zehn Fehler ;-P )
...und nachher. Sieht man einen Unterschied? ^^' (Finde die zehn Fehler ;-P )

Weiter gings in der Küche. Mikrowelle und Backofen werden viel benutzt, aber selten sauber gemacht. ^^' Auch hier geht es ganz ohne Chemie. Die Mikrowelle wurde nach dieser Anleitung sauber gemacht, der Ofen nach dieser.

Wie ihr seht, braucht man für einen Frühjahrsputz gar nicht viel: Essig, Spüli oder Flüssigseife (die man auch sehr leicht ohne Müll selbst macht) und Natron. Will man es noch duftig haben, kann man noch ätherische Öle verwenden. Natron kann man in Papiertütchen im Supermarkt kaufen. Da mein Verbrauch allerdings sehr hoch ist, habe ich ein 3 Kg-Eimer im Großmarkt gekauft.

Also, Küche und Wohnzimmer sind sauber. Weiter bin ich allerdings nicht gekommen. ^^' Daher gibt es demnächst eine Fortsetzung.



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Gesammelte Werke (mal wieder)

Ich war in den letzten Wochen eher mit dem Garten beschäftigt, aber für ein Paar kleine Projekte hatte ich trotzdem noch Zeit.

In unserem Bad fehlte Grünzeug und da habe ich einen kleinen Blumentopf verschönert (nach dieser Anleitung) und ihn nach dieser Anleitung zum Hängetopf umfunktioniert. Macht sich sehr gut im Bad!

Ostern rückt immer näher und mir war danach ein wenig Deko aufzuhängen. Praktischerweise legen die Hühner jetzt wieder richtig gut und wie feiert man das besser, als mit bunten Ostereiern? Ich habe seit gefühlten Jahrhunderten keine Eier mehr ausgeblasen und es ist echt anstrengend. ^^'

Außerdem habe ich eine Oster-Überraschung für meine große kleine Nichte (Ich habe ja jetzt zwei kleine Nichten!) genäht. Sie hat einen Eierkocher in ihrer Spielküche, aber Spiegeleier konnte sie bis jetzt noch nicht machen. Das muss ich natürlich ändern. Bin gespannt, was sie dazu sagt! :-)

 

 

Ihr seht also, es geht frühlingshaft bei mir zu. Was der Garten zurzeit so macht, verrate ich in den nächsten Tagen.

 

 

Verlinkt beim Creadienstag.

 

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Sonntags-Links #25

Ein gewöhnlicher Sonntag... ;-)
Ein gewöhnlicher Sonntag... ;-)
  • Nächste Woche werden Eier gefärbt und ich werde wohl einiges von diesen Farben ausprobieren.
  • Bärlauchpaste fürs ganze Jahr.
  • Ich finde im Garten bei uns immer wieder Fliesenbruchstücke und habe vor damit solche Mosaik-Trittsteine zu machen. Da kommt wieder die Archäologin in mir durch. Ich muss einfach alles Aufsammeln, was in der Erde liegt. ;-)
  • Die häufigsten Fehler beim Kuchenbacken.
  • Sauerkrautrösti.


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Müllfreier Mittwoch- Lippenpflege

Lippenpflege ist sehr einfach müllfrei herzustellen und dazu auch noch sehr günstig. Man spart sich die ganzen Plastikstifte und Tübchen. Ich habe meine Creme nach diesem Rezept gemacht (Pfefferminz) und ihn in dieses niedliche Mini-Schraubglas gefüllt. Das war mal ein Marmeladen-Pröbchen.Wenn man überhaupt nicht auf die Stiftform verzichten möchte, gibt es wieder befüllbare Lippenstifte.

Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass ich oft Bienenwachs für die Kosmetik verwende (oder zum Beispiel bei den Käsetüchern). Das bekommt man ganz müllfrei, in dem man beim Imker in der Nähe nachfragt. Wir haben ein riesigen Block geschenkt bekommen, den ich zwar noch reinigen musste, aber das war es wert.

Sollten die Lippen mal ein Peeling brauchen, gibt es natürlich auch dafür Rezepte. Zum Beispiel dieses hier. Man kann da natürlich einfach Honig statt Ahornsirup nehmen.


Natürlich muss ich auch noch bekannt geben, wer bei meiner Verlosung gewonnen hat.

Es iiiiist.....

*trommelwirbel*

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Sonntags-Links #24

Sonnenuntergang am Donnerstag...
Sonnenuntergang am Donnerstag...
...und Sonnenfinsternis am Freitag.
...und Sonnenfinsternis am Freitag.


Ihr könnt gerne noch bei meiner Verlosung mitmachen!



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Müllfreier Mittwoch- Gesichtspflege (+Verlosung)

Schon in den 50ern wurden Wunder versprochen! ;-)
Schon in den 50ern wurden Wunder versprochen! ;-)

Zugegebenermaßen kann ich zu diesem Thema eher wenig beitragen. Da meine Haut eher empfindlich ist, beschränke ich meine Gesichtspflege auf wenige Komponenten: Seife, Gesichtswasser, Gesichtsöl und ab und zu ein Peeling. Aber auch dass macht die Müllvermeidung aus. Ich benutze nur das, was wirklich nötig ist.

Mehr Müll als Creme...
Mehr Müll als Creme...

Das Gesichtsöl habe ich mal bei einer Bloggeraktion geschenkt bekommen. Es ist sehr ergiebig. Ich benutze es schon fast 1,5 Jahre und es ist erst halb leer. Damit spart man doch schon einige Tuben Creme ein.


Dass man sich teure Cremes sparen kann, zeigte ein Test der Sendung "Vorsicht Verbraucherfalle!" (hier in der Mediathek, zu den Cremes kommen sie etwas später in der Sendung). Fazit: Man zahlt den Namen und es würde reichen wenn man sich mit Schweineschmalz eincremt. ;-)

Fürs Peeling benutze ich eine feste Peeling-"Seife" (ich nenne es mal so), dass ich nach diesem genialen Rezept selbst gemacht habe. Ich habe ganz normale Heilerde benutzt. Man streicht das Stück über die angefeuchtete Haut. Ebenfalls sehr ergiebig.

Man sieht, ich sollte mal wieder neues Gesichtswasser mixen. ;-)
Man sieht, ich sollte mal wieder neues Gesichtswasser mixen. ;-)

Mein Gesichtswasser mische ich selbst nach diesem Rezept. Ich bin absolut zufrieden damit. Ich habe auch schon mal ein Apfelessig-Gesichtswasser ausprobiert. Das Experiment ging total in die Hose. Daher ist es wichtig die Kosmetik, die man selbst mischt immer erst mal vorsichtig zu probieren.

Auch meine Wattepads mache ich selbst. Ich habe Genähte und Gehäkelte. Auch dafür gibt es einige Anleitungen (für genähten | für gehäkelte). Man wäscht sie einfach wie Handtücher.

ABER: Ich habe ein paar mehr genäht, als ich brauche und daher möchte ich ein Set mit drei genähten Pads hier verlosen! Wenn ihr sie gewinnen möchtet, könnt ihr hier einen Kommentar hinterlassen oder mir eine E-mail schreiben (oxymori[at]gmail.com). Am 25.03. werde ich den Gewinner hier bekannt geben.

Solltet ihr noch Tipps zur müllfreien Gesichtspflege haben, dürft ihr sie natürlich auch gerne los werden. ;-)


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Sonntags-Links #23



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Müllfreier Mittwoch- Ein paar Aktualisierungen

Ich habe noch genug Themen, über die ich schreiben will. Trotzdem wollte ich die Zeit heute nutzen um die Beiträge, die ich schon geschrieben habe zu aktualisieren. Denn es kommt immer wieder neues Wissen und neue Ideen dazu. Außerdem habe ich die Kategorie "Bei Anderen" geschaffen, unter der Artikel verlinkt sind, die Themen behandeln, mit denen ich keine Erfahrung habe.


Hier geht es zur Übersicht


Ich sammel auch immer noch Ideen. Wenn es Themen gibt, die euch interessieren würden, dürft ihr mir gerne einen Kommentar schreiben. ;-)


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Sonntags-Links #22

Uuuuups. Da habe ich doch vor lauter Sonnenschein meinen Blog vergessen. ^^' Wenns hier in nächster Zeit ein bisschen ruhiger wird, liegt das daran, das ich glücklich durch meinen Garten hüpfe. ;-)

Aber trotzdem hier noch ein paar Links:




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Müllfreier Mittwoch - im Job

Lang lang ist es her: Meine erste Grabung im Dezember 2009.
Lang lang ist es her: Meine erste Grabung im Dezember 2009.

Letzte Woche stand ich mit Anne von Re:BeLLe Upcycling in Email-Kontakt, weil wir lustigerweise beide gleichzeitig über das Thema Kaffee geschrieben hatten und sie eine Linkparty dazu gestartet hatte. Sie schrieb mir, dass das nächste Thema "Im Job" sein wird. Darauf antwortete ich:

 

" [...] Das nächste Thema wird allerdings schwierig für mich. Ich bin Archäologin, das bedeutet ich grabe den Müll von anderen wieder aus und freu mich drüber. ;) Obwohl, darüber könnte ich ja auch schreiben. ;)"

 

Die Idee wuchs in meinem Kopf und ich fragte mich, ob es doch vielleicht einen Zusammenhang zwischen meinem Studium und der Absicht Müll zu vermeiden gibt.

 

Ich habe vor kurzen meinen Abschluss gemacht und bin nun Magistra der Vor- und Frühgeschichte (= Europäische Archäologie).

Das Lustige daran ist, dass ich mich in meinem Job freue, wenn ich Müll finde. Und noch lustiger ist: ich hatte echt Probleme bei meiner Magisterarbeit, weil ich keinen "Müll" fand. Ich habe mich mit einer frühmittelalterlichen Wallanlage in Oberbayern beschäftigt und die Anlage war (in Archäologensprache) "fundleer". Das ist so ziemlich das Dümmste, was einem Archäologe passieren kann, denn dann gibt es Probleme mit der zeitlichen Einordnung.

Das ist jetzt aber kein Aufruf dazu mit Müll um sich zu werfen, damit die Archäologen in 1000 Jahren uns besser einordnen können. Es ist schon genug da. Und außerdem haben wir ja auch noch die Geschichtsschreibung! ;)

Wenn Archäologen uns aber in 1000 Jahren ausgraben wird vor allem eins übrig sein: Plastik. Und davon viel.

 Auch unsere Vorfahren haben viel Müll hinterlassen. Auf Ausgrabungen findet man vor allem Keramik, Knochen und je nach Zeitstellung Metall und Glas. Das haben die oft auch einfach ein der Landschaft liegen lassen. Aber diese Materialien haben den Vorteil, dass sie keine Giftstoffe abgeben, wenn sie da im Boden liegen. Ganz im Gegenteil zu Plastik.

Früher wurde viel mehr repariert. Das macht auch Sinn. Wenn man mehrere Wochen lang einen Kamm aus Hirschgeweih geschnitzt hat, wirft man ihn nicht weg, wenn ein Zinken ausbricht.

Und es wurde auch recycelt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches plünderten Germanen und co. die römischen Mosaike und machten (sehr hübsche) Glasperlen daraus.

 


So viel zur Theorie. Aber nun zum eigentlichen Thema: Was kann ICH tun, um im Job Müll zu vermeiden? Leider so gut wie nichts. Ich arbeite zur Zeit als Grabungshelferin und es gibt einfach gewissen Vorschriften, wie so eine Ausgrabung verläuft. Ich kann also nur das Beeinflussen, das mich direkt betrifft. Das ist meine Verpflegung und meine Bekleidung. Die Verpflegung ist besonders wichtig. Den ganzen Tag an der frischen Luft und körperlich harte Arbeit. Ich mache mir morgens einen Stapel belegte Brote und eine große Kanne Tee. Und natürlich fülle ich mir mein Wasser ab.

Als "Arbeitskleidung" trage ich einfach alte Klamotten. Wenn man sowieso auf Qualität bei Kleidung achtet, muss man sich da eigentlich nicht extra Arbeitskleidung kaufen. Zum Thema Bekleidung komme ich demnächst aber auch noch.

Unverzichtbar sind meine Arbeitshandschuhe. Da ich ziemlich kleine Hände habe, sind das Gartenhandschuhe. Da hatte ich schon beim Kauf 2012 auf Qualität geachtet. Aber jetzt, nach vier Ausgrabungen, waren sie doch durch. Erst dachte ich, es wäre nicht möglich sie zu reparieren, aber ich habe es doch geschafft Flicken auf die Fingerkuppen zu nähen und es hält wirklich gut!

Nach der Arbeit muss ich meine Klamotten waschen, denn in der Regel war ich den ganzen Tag im Schlamm unterwegs (oder im Staub). Über das Waschen habe ich ja auch schon geschrieben.


Das kann ich also, als Archäologin, zum Thema "Müllvermeidung im Job" sagen. Wenn ihr eher "normale" Jobs habt, schaut mal bei Anne vorbei, die schreibt den ganzen März zu diesem Thema und am Ende gibt es wieder eine Linkparty.


Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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PS: Noch kurz zum Verständnis: We don't do dinosaurs!

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Sonntags-Links #21

Letzten Sonntag befanden die Hühner, dass ihr Stall zu klein ist und dass sie einen Ausflug brauchen. Daher standen sie plötzlich vor unserer Tür. ^^'
Letzten Sonntag befanden die Hühner, dass ihr Stall zu klein ist und dass sie einen Ausflug brauchen. Daher standen sie plötzlich vor unserer Tür. ^^'
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Ein Jahr in meinem Garten: Februar 2015

Man könnte denken, jetzt wo ich wieder ein paar Tage in der Woche auf einer Ausgrabung arbeite und ich den ganzen Tag im Dreck wühle, hätte ich in der Freizeit keine Lust mehr, auch noch im Garten zu werkeln. Lustigerweise ist aber eher das Gegenteil der Fall. Ich habe viel Zeit zum Nachdenken beim Buddeln und so entstehen immer wieder neue Pläne, was noch im Garten fehlt. Man merkt auch deutlich, dass ich mehr Zeit habe, um mich um den Garten zu kümmern und ich genieße das sehr.

So kommt es, dass doch einiges passiert ist. Anfang Februar hat Flo mir ein Frühbeet gebaut. Einen Tag später war es komplett eingeschneit. Meine Rose auf der Terrasse habe ich abgestützt. Das erkennt man auf dem Bild aber leider nur schlecht.

Ich habe noch ein paar Zwiebeln aus dem letzten Jahr geerntet und ich habe angefangen vorzuziehen: Bohnen, Brokkoli, Paprika und Chili. Auf der Fensterbank wächst so einiges Neues. Darunter ist Schnittlauch und Flo's Venusfliegenfalle.

Draußen habe ich heute die ersten Blumen gesehen. :)

Heute habe ich den halben Tag Hecken ausgeschnitten. Im Garten ist schon seit Jahren nichts mehr richtig gemacht worden und alles war sehr zu gewuchert. Jetzt wird es aber langsam!

 

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Müllfreier Mittwoch- Haarpflege

Ich mag meine Haare sehr und sie sind mir sehr wichtig. Um so stolzer war ich, als ich letzte Woche nach 1,5 Jahren wieder beim Friseur war (ich hatte mir in dieser Zeit nur ab und zu minimal die Spitzen selbst geschnitten) und die Friseurin ganz begeistert von meinem gesunden Haar war. Besonders stolz bin ich, weil meine Haarpflege fast komplett müllfrei ist.

Wie bei der Duschseife kam ich auf die Shampooseife auch durch unsere Reenactment-Urlaube. Ich will nichts mehr anderes. So praktisch und so gut. Jeder kennt Lush nur wegen den bunten Seifen und Badebomben, aber man kann sich da auch wirklich ernsthaft beraten lassen und es gibt für jeden Haartyp eine Seife. Sie halten wirklich lange und man muss auf Reise keine Angst haben, dass Flaschen auslaufen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Shampooseife und Haarseife. Shampooseife ist festes Shampoo. Es schäumt und pflegt mehr. Mit der Haarseife kam ich nicht sehr gut zurecht. Meine Haare waren mir zu strohig danach. Ich habe gelesen, dass dagegen eine Essigspülung helfen soll. Das ist mir aber zu kompliziert.

 

Update 11.03.2015: Man kann wohl auch mit Roggenmehl die Haare waschen. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Hier gibt es einen Erfahrungsbericht.

Und hier noch ein Artikel über die Nachteile von handelsüblichen Shampoos und die Überlegung, sich einfach weniger die Haare zu waschen.

Zu diesem Thema kann ich auch Trockenshampoo empfehlen (vor allem, wenn man es mal ganz eilig hat). Hier gibt es ein Rezept zum selbst mischen.

 Wenn ich Spülung benutze, dann auch eine feste. Die benutzen ich aber nicht bei jeder Haarwäsche.


 

Ab und zu benutze ich Haaröl für die Spitzen. Das ist noch nicht müllfrei, aber sehr ergiebig. Es hält schon seit einem Jahr. Wenn es leer ist, nehme ich aber einfach Kokosöl.


Bei der Bürste bin ich schon vor langer Zeit auf Holz umgestiegen, weil ich sie sehr angenehm finde. Wenn man sie ab und zu sauber macht, halten Holzbürsten sehr lange. Den feinen Kamm brauche ich eigentlich nur zum Spitzenschneiden. Auch ihn habe ich schon ewig.

 

v.l.n.r: Kirsche, Kiefer, gekauft, Ebenholz, Kiefer, Knochen.
v.l.n.r: Kirsche, Kiefer, gekauft, Ebenholz, Kiefer, Knochen.

Ich weiß nicht, wie viel Haargummis ich in meinem Leben schon verbraucht habe. Ich werde darauf auch kaum verzichten können. Aber meine Haare sind jetzt schon so lang, dass ich sie mit einer Haarnadel hochstecken kann. Ganz ohne Gummi. Und davon bin ich so begeistert, dass ich mir gleich mal ein paar Nadeln geschnitzt habe. ;-)

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Sonntags-Links #20

Gääääääääääääähn
Gääääääääääääähn
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Färben mit Walnussschalen

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Juglans_regia_-_K%C3%B6hler%E2%80%93s_Medizinal-Pflanzen-081.jpg
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Juglans_regia_-_K%C3%B6hler%E2%80%93s_Medizinal-Pflanzen-081.jpg

Ich erwähnte ja schon am Dienstag, dass die Mütze für Flo aus selbst gefärbter Wolle gehäkelt ist. Ich habe sie mit Walnussschalen gefärbt. Das ist (theoretisch) eine der einfachsten Methoden, da man die Wolle vorher nicht beizen muss. Man nimmt dafür die grüne Schale der Walnüsse, die "Fruchtschale", die im Herbst irgendwann abfällt. Wir hatten sie gesammelt und getrocknet.


Beim Rezept habe ich mich zuerst strikt an das schon mehrfach erwähnte Buch "Handbuch der Naturfarbstoffe" gehalten.


Man benötigt die dreifache Menge Walnussschale im Vergleich zum trockenen Wollgewicht. Also für 100 gr Wolle 300 gr Schalen (getrocknet). Diese werden in 3 L Wasser 24 Stunden eingeweicht und dann zwei Wochen gekocht. Dann wird die Brühe filtriert.

In diese Brühe legt man die Wolle und erhitzt es langsam auf 45 °C. Dann dreht man die Hitzezufuhr ab und lässt es über Nacht stehen. Zum Schluss wird alles noch ein Mal für 20- 30 Minuten auf 90 °C erhitzt.

Soweit die Theorie. Das Ergebnis war ernüchternd. Zwei Tage färben und die Wolle hatte einen zarten Hautfarbton.

Nach dem ersten Zug.
Nach dem ersten Zug.

Also habe ich die Walnussschalen (die ich glücklicherweise noch nicht auf den Kompost gegeben hatte) noch mal in den Topf geworfen und es mit einer Kontaktfärbung versucht. Das bedeutet, dass die Wolle direkt mit dem Färbepflanzen in Kontakt kommt. Ist eine ziemliche Sauerei, da die Walnussschalen in der Wolle hängen. Also noch mal 12 Stunden ziehen lassen, auswaschen und...

Nach dem zweiten Zug.
Nach dem zweiten Zug.

... ein bisschen besser. Also habe ich noch einen dritten Zug gewagt.

Nach dem dritten Zug.
Nach dem dritten Zug.

Auch wenn man es wegen der Lichtverhältnisse nicht sieht, ist die Wolle dunkler. Flo war nun auch zufrieden und daher habe ich es dabei belassen. Es ist ein schöner warmer Braunton. Aber es zeigt mal wieder, dass es sich um Naturfärbung handelt und dass das Ergebnis kaum beeinflussbar ist.


Heute Nachmittag färben wir wieder. Diesmal etwas ganz ausgefallenes. Mehr dazu bald hier im Blog!

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Müllfreier Mittwoch-Kaffee

Kaffee. Ohne geht es nicht bei mir. Daher ist es auch für mich ein wichtiger Punkt in dieser Serie.

Fangen wir beim Wesentlichen an, dem Kaffee selbst.

Die üblichen Kaffeepackungen...
Die üblichen Kaffeepackungen...
...und die Papieralternative.
...und die Papieralternative.

Wir haben das große Glück einen ganz tollen Kaffeeröster im Nachbarort zu haben, der von sich aus den Kaffee in Papiertüten packt. Ich denke, wenn man sich eine Kaffeerösterei sucht und dort mit einer Dose hin geht, wäre es kein Problem. Das Schöne bei einer Kaffeerösterei natürlich auch die Qualität und die Auswahl. Ich hätte das früher nie gedacht, aber man schmeckt den Unterschied wirklich deutlich!

Das führt uns auch zum zweit-wichtigsten Aspekt: die Zubereitung.


Ich habe schon sehr lange eine Senseo Maschine. War immer am praktischsten, vor allem, wenn man morgens nur eine Tasse trinkt. Irgendwann habe ich erfahren, dass es wiederbefüllbare Pads gibt. Zuerst hatte ich welche aus Papier (die gibt es leider nicht mehr), jetzt aus Plastik. Der Vorteil ist, man kann sich die Sorte einfüllen, die man mag und den Kaffee beim Röster kaufen. Und man kann, und so machen wir das, auch frisch gemahlenen Bohnen aus der eigenen Kaffeemühle nehmen. Wenn man auf Plastik verzichten will, ist das natürlich keine gute Lösung, aber dann ist auch die komplette Senseo nichts.  Warum es sinnvoll ist, gerade im Küchenbereich auf Kunststoffe zu verzichten oder es zumindest zu reduzieren, wurde hier sehr eindrucksvoll zusammengefasst.


Seit Neustem habe ich allerdings dieses Schätzchen. Ein Canadiano Filter aus Holz und Edelstahl. Den hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht. Er wird auf eine Tasse gelegt, dann füllt man zwei Esslöffel (ca. 8 gr.) gröber gemalenen Kaffee ein und brüht ihn auf. Man benötigt keinen Papierfilter mehr. Ich hatte ihn mir nur wegen des tollen Designs gewünscht und war wirklich überrascht, wie toll der Kaffee damit schmeckt. Seitdem ich ihn habe, benutze ich die Senseo eigentlich gar nicht mehr.

Wenn wir Besuch haben und viel Kaffee brauchen, haben wir einen Porzellan-Filterhalter (vom Flohmarkt).

Mein absoluter Erzfeind sind übrigens Kaffee-Kapseln. Was für ein Müll für eine Tasse Kaffee. Nespresso will sie zwar recyceln, aber dass das nicht so richtig funktioniert ist klar (siehe hier). Ein Kilo Kaffee kostet 60 bis 80 €!

Aber das Allerschlimmste ist das hier. Da fehlen mir die Worte...  Ich habe zwar keine Kinder und weiß nicht, wie kompliziert es ist ein Fläschchen zu machen.  Aber nein... das geht gar nicht.


Update 11.03.2015: Ein Artikel vom 04.03.15 über den Erfinder der Kaffeekapseln.

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Ein Satz warme Ohren

Links im Bild: Ich und mein Stirnband (Flo noch mit alter Mütze).
Links im Bild: Ich und mein Stirnband (Flo noch mit alter Mütze).
Die neue Mütze.
Die neue Mütze.

Meine Häkelkünste werden von Woche zu Woche besser! Und so kommt es, dass ich mir ein Stirnband und Flo eine neue Mütze gehäkelt habe. 


Zuerst zum Stirnband: Ich hatte ja hier schon erwähnt,  dass ich versucht habe eins nach dieser Anleitung zu häkeln. Aber so wirklich geklappt hat es nicht. Die Wolle war viel zu dünn und ich hab es zu schmal gemacht.  Also habe ich einen zweiten Anlauf gewagt und Dochtwolle genommen,  die ich von diesen Nadelbindung - Socken übrig hatte. Und jetzt hat es geklappt. Schöne flauschig warm und so praktisch wenn man lange Haare hat und sich die Steckfrisur nicht ruinieren will. 

(Könnte ordentlicher sein. Aber wenn man es trägt, fällt es nicht auf. ;-) )
(Könnte ordentlicher sein. Aber wenn man es trägt, fällt es nicht auf. ;-) )
Der erste Versuch ^^'
Der erste Versuch ^^'

Flo hat sich eine neue Mütze in einer gedeckten Farbe gewünscht. Dochtwolle hatte ich noch, also habe ich sie mit getrockneten Walnussschalen braun gefärbt. Darüber werde ich noch ausführlicher berichten.  Gehäkelt habe ich nach dieser sehr einfachen Anleitung.  Der untere Rand ist der aller aller letzte Rest der schon oben erwähnten Wolle. Ging echt ruck-zuck!  Und sieht ordentlich aus. Ich weiß,  es ist nicht besonders schwer, aber ich bin schon ziemlich stolz. ;)

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Sonntags-Links #19

Ich will wieder ans Meer!
Ich will wieder ans Meer!
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Müllfreier Mittwoch- Unterwegs

Wer diesen Blog regelmäßig ließt, weiß, dass wir ständig irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs sind. Das ist uns sehr wichtig und wir brauchen das auch, denn es ist jedes Mal eine Pause vom Alltag. Und genau das ist der Punkt, warum es mir "Unterwegs" am schwersten fällt, darauf zu achten wenig Müll zu produzieren. Es ist ja Urlaub, da will man sich nicht einschränken und nicht so viel rumgrübeln. Dabei braucht man das gar nicht!
Am vergangenen Wochenende waren wir auf Familienbesuch an der Ostsee und diesmal waren wir gut vorbereitet


Für die lange Fahrt haben wir uns genug Wasser abgefüllt und selbst gebackenen Kuchen mitgenommen. Kurz vor dem Losfahren haben wir uns noch einen frischen Kaffee in Reisebecher gefüllt. Auf der Fahrt ist der wichtigste Tipp: Richtig Pause machen. Also nicht schnell schnell aufs Klo und dann einen Coffee-to-go und ein McD-Menü mit ins Auto nehmen, sondern sich hinsetzten, einen Kaffee aus einer richtigen Tasse trinken (ja, das geht!). Um Kaffee wird es hier im Blog übrigens bald noch ganz ausführlich gehen.

Im Hotel braucht niemand diesen abgepackten Schnickschnack. Einfach liegen lassen. Seitdem ich zum Duschen Seife und Shampooseife (dazu komme ich auch noch demnächst) benutze, reise ich mit viel weniger Gepäckt. Und auch die Zahntabletten sind sehr Platzsparend. Da brauche ich keine kleinen Probetübchen mehr. Ich nehme einfach das, was ich zu Hause auch benutze.


Beim Frühstücksbuffet wird es etwas problematischer. Das meiste ist in diesen kleinen Plastikdöschen abgepackt. Ich weiß nicht, ob es das irgendwelche Hygienevorschriften gibt, oder ob es einfach nur praktisch ist. Ist schwer beim Frühstück daran vorbei zu kommen. Bei unserem Buffet gab es allerdings auch sehr leckeren Quark und Marmelade, die man sich in Schälchen abfüllen konnte.


Kommen wir also zum Fazit: Man muss eigentlich auf nichts verzichten. Man muss nur etwas mitdenken und planen.

Dies war jetzt allerdings nur ein Hotelurlaub. Im Sommer sind wir wieder mit unserem Landy unterwegs zum Camping. Da wird es etwas schwieriger, vor allem im Ausland. Ich werde berichten!

Da wir an der Ostsee waren, möchte ich die Gelegenheit nutzen auf ein wichtiges Thema hinweisen: Die Vermüllung der Ozeane. Ich hatte davon schon länger gehört und vor allem weiß ich, wie amüsant für mich die langen Strandspaziergänge im Urlaub an der Atlantikküste als Kind waren. Was man da alles gefunden hat! Spielzeug, Schuhe, Gebisse... Aber WIE schlimm es ist, wurde mir erst in letzter Zeit klar, als ich ein paar Dokus gesehen hatte. Diese möchte ich euch besonders empfehlen:



Sie ist lang aber absolut sehenswert.



Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


Mehr Projekte und Rezepte gibt es im Archiv!

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Sonntags-Links #18

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Müllfreier Mittwoch - Milchprodukte (und Milchersatzprodukte)

Bei Milchprodukten Müll zu vermeiden ist entweder absolut einfach oder fast unmöglich. Es ist ganz vom Produkt abhängig und absolut rätselhaft, wieso das so ist.
Fangen wir mit den einfachen Produkten an. Das sind die, die in Pfandgläsern verpackt sind: Milch, Joghurt, Sahne und, wenn man weiß wo, Buttermilch. Besser geht es eigentlich nicht. Aufbrauchen und Verpackung abgeben. 
Es sei denn, man kann noch Milch beim Bauer in der guten alten Milchkanne holen. Damit bin ich aufgewachsen. Aber: So einfach ist das leider nicht mehr. Obwohl wir in einem kleinen Dorf wohnen, wo jeder jeden kennt und es auch Milchwirtschaft gibt, ist es eher kompliziert, die Milch beim Bauer zu holen.

Nun zu den Produkten, die es nur in Einwegverpackungen gibt. Das ist im Prinzip alles andere. Quark, Sauerrahm, Creme Fraîche, Frischkäse... Noch vor ein paar Monaten dachte ich, ich könnte auf all das nicht verzichten. Aber es geht ziemlich gut. Sauerrahm und Ähnliches kann man sehr gut durch fettem Joghurt ersetzen (ich habe Joghurt mit 10 % Fett im Glas entdeckt. Der ist der absolute Hammer!) oder eben durch Sahne. Ein großes Problem ist allerdings Quark. Den brauche ich für alles Mögliche in der Küche, zum Beispiel um meinen geliebten Kochkäse selbst zu machen. Ich verstehe nicht, warum man ihn nicht im Glas kaufen kann, wenn es bei Joghurt selbstverständlich ist. Dazu kommt noch, dass es sehr schwierig ist, ihn selbst zu machen, es sei denn, man hat Dickmilch, die es wiederum auch nur im Plastikbecher gibt.


Update 11.03.2015: Gute Nachrichten für den Raum Frankfurt a.M.! Der Dottenfelderhof verkauft Quark und Sauerrahm im Pfandglas. Donnerstags gibt es einen Stand am Markt an der Konsti.

Einfacher ist es wiederum bei der Butter. Man kann sie sehr leicht selbst machen und bekommt am Ende auch noch gratis Buttermilch dazu. ;-) Es ist nur ziemlich zeitaufwendig und ich muss zugeben, dass ich mehr Butter kaufe, da mein Butterverbrauch durch das Backen sehr hoch ist. Trotzdem habe ich hier eine kleine Anleitung für euch:

Alles was ihr braucht ist Sahne. Die schlagt ihr in der Küchenmaschine so lange auf bis sich Butterflocken bilden. Dann füllt ihr die Masse in ein Sachraubglas um und schüttelt es so lange, bis sich die Butter von der Buttermilch getrennt hat und sich ein Butterklumpen gebildet hat. Wenn ihr ganz sportlich seid, könnt ihr es auch von Anfang an im Schraubglas machen. ;-) Gut für die Armmuskulatur, denn man schüttelt etwa 20 Minuten, bis die Butter fertig ist.

Unten seht ihr übrigens meine tolle Ton-Butterdose

Käse ist wieder so ein schwieriger Fall. Auch an der Käsetheke kommt man um die nicht herum Frischhaltefolie. Es empfiehlt sich, zu Hause den Käse aus der Folie zu packen. Ich wickel ihn seit neuesten in meine hübschen Wachstücher ein. Die Idee stammt von hier und es funktioniert ganz toll. Der Käse hält sich viel länger.

Sojabohnen und Mandeln
Sojabohnen und Mandeln

Ich bin ein absoluter Milch-Junkie, aber ich weiß auch, dass es Menschen gibt, die keine Milch trinken. ;-) Daher möchte ich noch einen kleinen abstechen zu den Milchersatzprodukten wagen.

Pflanzenmilch lässt sich auch sehr einfach selbst herstellen. Sojamilch habe ich schon selbst gemacht, nach der Anleitung aus diesem Buch. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, wenn man, so wie ich gerne in der Küche experimentiert. Nussmilch lässt sich noch einfacher machen. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Hier findet ihr eine Anleitung.

Auch Tofu könnte man selbst machen. Ist aber viel zu aufwändig. Das Rezept gäbe es im oben genannten Buch. Es gibt aber auch Tofu im Glas, den ich selbst kaufe. Außerdem kann man in machen Asialäden Tofu "lose" kaufen. Der schwimmt dort in Wannen und wird einem dann in eine Plastiktüte gepackt. Vielleicht könnte man dort auch mit einer eigenen Dose hingehen.

Ich bin mir sicher, dass ich noch etwas vergessen habe. Wenn mir noch etwas einfällt, werde ich es hier ergänzen.


Hier geht es noch einmal zu meinem Einführungs-Post und zur Übersicht.


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Sonntags-Links #17

Sooooo viel Schnee heute!
Sooooo viel Schnee heute!


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Ein Jahr in meinem Garten: Januar 2015

Ich dachte eigentlich, ich hätte im Januar hier gar nichts zum Schreiben, aber es hat sich doch einiges getan.

Wie ihr seht, haben wir dieses Jahr viel Schnee. Ich wohne hier schon seit fast acht Jahren, aber so oft hat es in einem Winter noch nicht geschneit. Trotzdem trauen sich schon die ersten Schneeglöckchen ans Licht.
Die Hühner sind zwar sehr irritiert vom Schnee, legen dafür aber wieder gut. Ich muss endlich keiner Eier mehr kaufen.
Mir war bei dem Ganzen grau-weiß nach etwas Farbe und daher habe ich ein paar Pflastersteine mit Sprühfarbe lackiert, die ich im Keller gefunden habe. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich drüber laufe. ;-)
Drinnen habe ich mich um meine Zimmerpflanzen gekümmert. Langsam läuft das auch ganz gut. Zum Geburtstag habe ich noch eine Orchidee bekommen. Ich hoffe sie überlebt. ^^'

Und zu guter Letzt kam mein Saatgut von Dreschflegel an. Darunter war auch Meerrettich. Was ich nicht wusste: Er wurde in Form von Wurzelableger geliefert. Die mussten sofort eingepflanzt werden. Ich hoffe er schafft es!

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Müllfreier Mittwoch- Einkaufen Teil 1: Jute statt Plastik!

Heute nur ein kurzer Beitrag, dafür aber umso wirksamer: Es geht um Plastiktüten. Es ist zur Zeit oft ein Thema im Fernsehen und Radio, aber ich denke es schadet nicht, auch noch mal darauf aufmerksam zu machen.

Denn Plastiktüten sind ein echtes Umweltproblem.


Bild: Tinvo / photocase.de

Falsch entsorgt fliegen sie durch die Gegend und landen in der Natur. Mehr dazu hier. Dabei ist es so einfach! Man packt sich einfach eine oder zwei Stofftüten in die Handtasche oder Rucksack und sag an der Kasse, dass man keine Tüte braucht.


Man kann auch wunderbar am Markt Salat einkaufen gehen und sich damit die Einwegtüten sparen. So habe ich das heute gemacht.

Klar gibt es dann die Momente, in denen man gar keine Tasche dabei hat. Hier scheint es schwierig zu sagen, ob nun die Umweltbilanz von Papiertüten besser sind als von Plastiktüten. Wenn ich allerdings an die ganzen gruseligen Dinge im Plastik denke, würde ich doch eher Papier wählen.

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